Blogparade:
Meine Schwäche - meine Superkraft!

Ein Reframing-Versuch.

Zu sensibel, verrückt, langsam, alt, extrem, chaotisch, verkopft, introvertiert oder spirituell für diese Welt? Oft bemängeln wir bestimmte Eigenschaften an uns selbst oder bekommen vielleicht auch von anderen Menschen negatives Feedback. Das kann dazu führen, dass wir unter Rechtfertigungsdruck geraten, uns anpassen wollen, vielleicht ungenügend fühlen oder sogar verdrehen. Daher starte ich diese Blogparade „Meine Schwäche = meine Superkraft“! Hier ist die offene und herzliche Einladung an alle, die ihre eigene „Schwäche“ einmal neu und wohlwollend betrachten möchten. Denn dabei entdecken wir vielleicht, dass die vermeintliche Schwäche eine Ressource birgt und in Wirklichkeit sogar eine wahre Superkraft sein kann!

Ich hoffe, dass viele stärkende Beiträge dabei herauskommen und freue mich über jede Person, die mitmacht. Sei dabei! Ich habe natürlich auch selbst einen Blogartikel dazu verfasst: „Ein Hoch auf meine Angst zu scheitern!“. Diesen kannst du hier lesen.

Was ist eine Blogparade?

Eine Blogparade ist ein Aufruf von einer Blogger:in an andere Blogger:innen oder Interessierte sich zu einem bestimmten Thema zu äußern. So kann zu dem Gegenstand eine Sammlung von Artikeln mit ganz unterschiedlichen Perspektiven entstehen. Außerdem ist es eine wunderbare Möglichkeit für die Teilnehmenden sich gegenseitig zu supporten, auszutauschen und zu vernetzen.

So nimmst du an dieser Blogparade teil

  1. Schreibe einen Beitrag darüber, warum deine Schwäche gleichzeitig auch deine Superkraft ist. Die Länge des Beitrags ist frei. Falls du keinen eigenen Blog hast, so kannst du deinen Text auch als Kommentar hinterlassen.
  2. Verlinke diesen Aufruf zur Blogparade „Meine Schwäche = meine Superkraft“ in deinem Blog
  3. Hinterlasse unter diesem Artikel einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag
Die Blogparade endete bereits am 12. November 2023, gern kannst du aber auch jetzt noch deine Kommentare und Links hier unten hinterlassen.

Inspirationsfragen zum Schreiben

  • was ist deine „Schwäche“?
  • in welchen klassischen Situationen zeigt sich deine Schwäche besonders?
  • wie siehst du dich selbst damit und wie reagieren deine Mitmenschen darauf?
  • wohlwollend betrachtet: in welchem Rahmen könnte die Schwäche auch eine Ressource sein, gebraucht werden oder einen positiven Effekt haben?
  • inwiefern war sie in der Vergangenheit vielleicht schonmal deine absolute Superkraft?
  • welche positive Absicht könnte deine Schwäche haben?
  • warum ist es gut, dass du diese Schwäche hast?
  • wer profitiert davon?
  • welche Botschaft oder Tipps möchtest du anderen Menschen mitgeben, die diese Schwäche ebenfalls haben oder aber sie an dir kritisieren?
  • was kann sich mit der positiven Perspektive auf deine Schwäche künftig ändern?
Ich bin gespannt auf deinen Beitrag!

Dieser Beitrag hat 29 Kommentare

  1. Joachim

    Hallo !
    Ich habe mich für meine – evtl.mich am meisten bislang in meinem Leben zu schaffende Schwäche entschieden: FESTFESTzuhalten !! An so vielem, dass ich es kaum aufzählen kann und es deswegen auch lasse. Ob es Beziehungen, Freundschaften, Kleidungsstücke, Begegnungen, Dinge oder Verhaltensweisen, selbst erstellte „Dogmen“ sprich „Lebenseinstellungen“ und vieles andere mehr war.
    Es ist auf jeden Fall klar, dass diese Schwäche mich in schwerste „innere“ und letztens dann leider damit verbundene „äußere“ Zeichen von Krisen mit teilweise starken Ängsten und zu Zwängen führte.
    Immerhin ist mir nach vielen Jahren – der GRUND dafür – klar geworden. Immer wieder habe ich diesen reflektiert, analysiert, therapiert. Ja, ich bin deswegen in meine alte Heimat Polen zurückgekehrt, um mich dort wieder zu verwurzeln, von wo ich als Kind im Alter von 7 Jahren plötzlich und leider auch unvorbereitet wegziehen musste gemeinsam mit meiner Familie, die sich auf Grund der Umsiedelung ein wesentlich besseres Leben im „Goldenen Westen“ versprach.
    Mittlerweile habe ich – mit einem „Umweg“ über Brasilien, meinem eigentlichen Herzensland – und meinem Lebensmittelpunktwechsel vor über 10 Jahren nach Polen, mit der Grundsteinlegung eines öko-kulturellen Projektes, gemeinsam mit meiner Frau Anna, eine echte Oddysse auf dem Weg zu MIR und zur Verarbeitung dieser „Urwunde“ zurückgelegt.
    Mit der Erkenntnis, dass es im Grunde darum geht, wirklich DAS in meinem LEBEN zu realisieren, was mich wirklich glücklich, gesund und damit auch sehr lange leben lässt: die Realisierung, das Verwirklichen und leben dieser, meiner Lebensträume.
    Es ist genau das, was dann meinem Leben immer wieder einen, ja sogar – völlig unerwartet guten – ENERGIESCHUB gab und mich auf meinem Lebensweg – sowie der Heilung dieser Wunde – entscheidend unterstütze und mich damit in meinem persönlichem Wachstum förderte und weiterhin fördert.
    Die sogenannte „Super-kraft“ bzw. die positive Seite, all dessen ist, dass ich – faktisch NIE, NIE, NIE – aufgegeben habe – dass ich DAS auch weiterhin sehr große Stärke von mir sehe und deswegen IMMER weiter mache, d.h. daran glaube, dass ich ALLE meine LEBENSTRÄUME verwirkliche.
    Und – zum Glück – bin ich auch wieder weiter auf diesem, meinem WEG.
    Letztendlich beginne ich zunehmend besser zu verstehen – dass dieser WEG das ZIEL ist.
    Ich wünsche allen eine WUNDER bare Zeit.
    Denn daran, glaube ich nach all diesen, meinen Erfahrungen wirklich: WUNDER gibt es –
    wir müssen sie nur sehen :o)
    -als Musiker kann ich dazu ein schönes, wenn auch leicht kitschiges Lied empfehlen von einer der Guten, der deutschsprachigen SängerInnen: Katja Ebsteins „Wunder gibt es immer wieder“
    Joa

    1. Vanessa Randau

      Und ebenso cool ist dein Beitrag, herzlichen Dank dafür. 🙂 Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Liebe Verena, was für eine tolle und spannende Kombination, Kinderphysiotherapeutin und Empathin. Vielen Dank für deinen vielschichtigen Text. 🙂 Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Liebe Rosi, wie toll, dass auch du in deinem Artikel nochmal dazu aufrufst, die Potenziale in den eigenen „Schwächen“ zu entdecken! Möge es möglichst viele Menschen inspirieren. Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Wow, dein Artikel ist sehr offen und authentisch geschrieben, liebe Alexandra! Danke, dass du uns an deinem Prozess teilhaben lässt. Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Liebe Marita ich mochte deinen Artikel sehr, insbesondere den Begriff „geistiges Sackhüpfen“ werde ich in meinen aktiven Sprachschatz aufnehmen! 🙂 Vielen Dank fürs Mitmachen. Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Liebe Lettie, beim Thema Intuition konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Danke für deinen Beitrag! Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Vielen Dank fürs Teilen, liebe Elena! Und herzlichen Dank auch an die Bloghexe, die deinen Beitrag offenbar zu mir gezaubert hat. Liebe Grüße, Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Liebe Nicole, vielen Dank dafür und wie schön, dass du dich am Ende für ein ganz anderes Thema entschieden hast – deine Selbstreflexion war spannend zu lesen. 🙂 Liebe Grüße, Vanessa

  2. Sylvia Tornau

    Liebe Vanessa, da hast du mich ganz schön ins Grübeln gebracht mit deiner Blogparade und dann hat sich dieses Thema nach vorn gedrängelt. Danke dir für den Anschubser. Dass meine Wahrnehmung nicht nur meine größte Schwäche, sondern auch meine Superkraft ist, ist für mich jetzt ganz neu in meinem Bewusstsein. Das macht mich richtig, richtig froh!
    Herzliche Grüße Sylvia
    https://www.sylvia-tornau.de/die-eigene-wahrnehmung-schwaeche-und-superkraft/

    1. Vanessa Randau

      Liebe Sylvia, was für ein toller und mutiger Beitrag! Ich hoffe, deine Tipps zur Schulung der eigenen Wahrnehmung werden vielen Menschen helfen. Liebe Grüße, Vanessa

  3. Vanessa Randau

    Ein Hoch auf meine Angst zu scheitern! Das Thema liegt mir deswegen am Herzen, weil viele nur allzu gern vergessen, dass fast alles zwei Seiten hat. Auch unsere ungeliebten Eigenschaften sind nicht nur schlecht, sondern können sogar wahre Ressourcen bergen. Lies hier, was ich dazu herausgefunden habe: https://vanessa-randau.de/angst-zu-scheitern/
    Liebe Grüße,
    Vanessa

    1. Vanessa Randau

      Liebe Magdalena, herzlichen Dank für deinen Beitrag und deine berührende Geschichte! Ich konnte vieles gut nachempfinden. Wie schön, dass du durch diese Superkraft jetzt andere Menschen begleiten kannst. Liebe Grüße, Vanessa

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